1. Plastikmodellbauclub Nürnberg e.V.

 

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English description

 

Modell und Fotos von Wilfried Eck

 


North American FJ-4B Fury, HobbyBoss 1/48 mit Ergänzungen

 

Gleicher Bausatz, anderes Modell

 


 

Zum Bausatz:

 

+:

  • Der Bausatz an sich (Ersatz für die sehr mäßige FJ-4 von Matchbox)

  • Generelles Aussehen

  • Oberflächendetailierung

  • Passgenauigkeit

  • Kanonen-Kanäle mit Innendetailierung

  • Maßstäblich dünne Fahrwerksklappen

  • Bugscheinwerfer zweigeteilte Klarsichtteile (Scheinwerfergehäuse und -Glas)

  • Umfangreiche Außenlasten (Tanks und Raketen)

  • Abziehbilder/Decals (mit einer Ausnahme)

--:

  • Cockpit nur spartanisch, Instrumentenbrett konturlos und falsch

  • Kein Abziehbild für kaum sichtbare und falsche Instrumentendarstellung

  • Raum hinter dem Cockpit leer

  • Gurte für Schleudersitz fehlen

  • Rahmen der Schiebehaube zu hoch, Trennung Rahmen/Klarsichtteil deutlich stufig.

  • Cockpit im Bereich der Schiebehaube nicht parallel (Fehler nicht zu beheben)

  • Lufthutzen am Rumpf zu hoch

  • Halterungen der unteren Luftbremsen zu hoch

  • Zugstangen für Hauptfahrwerk?

  • Abziehbilder: "JET INTAKE" auf Warndreieck fälschlich als "JET IN TAKE" (Wort getrennt).

 

Ergänzungen und Änderungen:

 

  • Instrumentenbrett: Mittels MS WORD-"Autoformen"  Instrumente erzeugt, abgespeichert. Instrumentenbrett aus FJ-4B-Handbuch eingescannt, abgespeichert und auf Desktop gelegt. Transparentfolie aus Kalender darüber, mittels Filzstift Instrumente angezeichnet.  Per MS WORD hellgrauen Hintergrund erzeugt, Instrumente aus Speicher geholt, entsprechend verkleinert und positioniert. Auf Fotopapier ausgedruckt, erhabene Instrumentenrahmen in der Mitte aus schwarzem Plastik aufgesetzt. Seitenpanels schräg, zum Piloten gestellt.

 

 
  • Gurte (lediglich zwei Schulter- und zwei Beckengurte) aus Zinnfolie ergänzt (restl. Schleudersitz o.k.).

  • Funk- und andere Geräte hinter dem Cockpit anhand Foto aufgebaut (sorry, Foto Copyright).

  • Pilotenfigur Um- und Eigenbau.

  • Cockpithaube selbst gezogen.

  • Grenzschichtzäune mit dünnem Blech (Coladose) ersetzt  = Bausatzteile horizontal abtrennen, Lineal anlegen und  Schlitz fräsen; Neue Teile mittels Sekundenkleber einsetzen, evtl. etwas verspachteln.

  • Lufthutzen auf 2/5 Höhe reduziert.

  • Halterungen der Luftbremsen auf 2/5 Höhe reduziert.

  • Pitotrohr Stahldraht mit Plastik-Ummantelung (Evergreen-Rohr dünn gezogen).

  • Warndreick mit Farbe aufgebracht, "IN TAKE" geteilt und zusammengesetzt aufgebracht, darüber natürlich "DANGER"

 

Die Luftbremsen waren im Stand immer geschlossen! Meistens auch die Fahrwerksabdeckklappen (im Bausatz allerdings nur sehr schwer sauber hinzubekommen). Waffensatz (Bullpup Luft-Boden-Raketen und AIM Sidewinder in Ordnung, selbst sechs Bullpup wären durchaus realistisch, auf Fotos allerdings sieht man die FJ-4B meistens ohne jede Außenlast.

 
Zusammenfassung:
 
Hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis. Zugegeben, es gibt - wie bei HB scheint's üblich - Schwächen, die sich aber durchaus beheben lassen. Im Übrigen habe ich bei so manchem Bausatz japanischer Hersteller Sachen gefunden, die absolut nicht o.k. waren. Man musste nur genau hinsehen! Insoweit stehe ich zu meiner Aussage zum Preis-/Leistungsverhältnis. Wenn man mit den genannten Schwächen leben kann, erhält man ein leicht zu bauendes und sehr gut aussehendes Modell. - Fotos per Digitalkamera aber ohne Adobe Photoshop.
P.S.: Für die parallel erschienene Jägerversion FJ-4 (Deckelbild: VMF-232, rote Streifen) gilt das oben Gesagte gleichermaßen, man muss allerdings noch die Andeutung der unteren Luftbremsen mit ihren jeweils zwei Nuten abschleifen. Diese zusätzlichen Luftbremsen hatte nur die Jagdbomberversion FJ-4B.